UTA-Gruppe peilt Gewinnzone an
 

UTA-Gruppe peilt Gewinnzone an

Die UTA-Gruppe erhöhte im abgelaufenen Jahr ihren Umsatz um 53,5 Prozent, peilt für heuer den Break-Even und für das kommende Jahr die Gewinnzone an.

Die UTA-Gruppe (netway) hat das Geschäftsjahr 2001 abgeschlossen. Das Unternehmen konnte in diesem Zeitraum eine Umsatz von 234,8 Millionen Euro erwirtschaften. Von 2000 auf 2001 wuchs das Umsatzvolumen um 53,5 Prozent. Bereinigt um die netway-Akquisition beträgt dieses Wachstum 39 Prozent. Die beiden Vorstände Johannes Schwertner und Romed Karré müssen nichtsdestotrotz das Jahr mit einem negativen EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) abschließen. Dieses Betriebsergebnis konnte jedoch, im Vergleich zu 2000, von 40 auf 20 Prozent des Umsatzes halbiert werden.



Für heuer peilt die Gruppe eine Umsatzsteigerung um 18 Prozent auf 278 Millionen Euro an. Noch in der zweiten Jahreshälfte soll das Unternehmen den Break-Even erreichen und auf ein positives EBITDA kommen. Für 2003 ist das Erreichen der Gewinnzone geplant.



Die UTA erwirtschaftete 57 Prozent des Umsatzes mit Voice-Diensten, 26 Prozent mit Daten- und 17 Prozent mit Internet-Services. Business-Kunden verursachen 44 Prozent, Privat-Kunden 32 Prozent sowie Service Provider und Carrier 24 Prozent des Gruppen-Umsatzes.



(tl)

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