US-Verlag: Condé Nast droht Streik
 
Condé Nast

Gehaltsverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Unternehmensführung sind gescheitert.

Dunkle Wolken ziehen über der sonst so glamourösen Verlagswelt von Condé Nast auf. Mitarbeiter des Magazins New Yorker haben Anfang der Woche dafür gestimmt, in Streik zu treten. Auch die Gewerkschaftsmitglieder von Ars Technica und Pitchfork, beide im Eigentum von Condé Nast, haben für einen Streik gestimmt. Grund ist offenbar das Scheitern von Gehaltsverhandlungen für die Mitarbeiter.


In einer Stellungnahme erklärte die Condé Nast-Geschäftsführung jedoch, man habe sich mit den Gewerkschaften geeinigt. Die sieht das offenbar anders: "Wir fordern faire und gerechte Löhne - einschließlich einem Mindestlohn, der dem Branchenstandard enstpricht, eine humane Gehaltsuntergrenze für aktuelle und zukünftige Positionen und regelmäßige jährliche Erhöhungen, die mit den ständig steigenden Lebenshaltungskosten Schritt halten”, so die Gewerkschaft.

Zeitpunkt unklar

Über den Zeitpunkt des Streiks beim Verlag, der auch GQ, Vanity Fair und Vogue produziert, hält man sich bei der Gewerkschaft bedeckt.

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