US-Medienkonzern AOL hat Gewinnziele für 2001...
 

US-Medienkonzern AOL hat Gewinnziele für 2001 und 2002 gesenkt

Gewinnwarnung wird auch mit Terror-Anschlägen vom 11. September in den USA begründet.

Der amerikanische Medienkonzern AOL gibt eine Gewinnwarnung für 2001 und

2002 aus: Der Rückgang des Werbemarktes und die Kosten im Zusammenhang mit

den Anschlägen seien ein Mitgrund dafür, berichtet die Financial Times

Deutschland. Auch der Umsatz werde langsamer wachsen als bislang erwartet,

teilte das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mit. Das Ergebnis

vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) werde 2001

nur um etwa 20 Prozent und der Umsatz um fünf bis sieben Prozent steigen.

Es seien keine Verbesserungen im Gesamt-Werbemarkt festzustellen, hieß es

vom Konzern weiter. Auch hätten die Terror-Attacken in den USA die

schlechte Lage im Werbebereich "signifikant verschlimmert", so eine

Unternehmenssprecherin. Die Schwäche ziehe sich durch Kabelnetzwerke wie

"WB" und "CNN" und viele der Verlagsbeteiligungen, wie "People Magazine"

und "Time Magazine", und die Internet-Tochter AOL.

(ap)
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