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"Universum"-Doku "Afrikas wilder Westen" für Emmy nominiert

APA (AFP/Symbolbild)
Die Gewinner werden am 23. November in New York gekürt.
Die Gewinner werden am 23. November in New York gekürt.

Franz Leopold Schmelzers Film ist neben Produktionen aus Mexiko, Südafrika und Großbritannien in der Kategorie "Dokumentarfilm" nominiert

Die "Universum"-Doku "Afrikas wilder Westen - Namibias Wüstenpferde" hat Chancen auf einen International Emmy Award. Franz Leopold Schmelzers Film ist neben Produktionen aus Mexiko, Südafrika und Großbritannien in der Kategorie "Dokumentarfilm" nominiert, wie die internationale Fernsehakademie am Montag mitteilte. Die Gewinner werden am 23. November in New York gekürt.

"Afrikas wilder Westen" wurde von der österreichischen Interspot Film für den ORF in Zusammenarbeit mit ARTE und dem NDR produziert und porträtiert die Namib an der Westküste Naimibias. In der ältesten und zugleich trockensten Wüste der Welt behaupten sich rund 200 Pferde gegen Dürre, Hitze, Sandstürme sowie Skorpione, Schlangen und Hyänen. "Hier in der Namib sind Pferde verwildert und überleben seit 100 Jahren in einer lebensfeindlichen Umwelt, für die sie eigentlich nicht geschaffen wurden", beschreibt Regisseur Schmelzer seine Faszination mit den "Wüstenpferden". "Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Pferde trotz dieser widrigen Umstände und vieler Gefahren ein kleines Stück Freiheit zurückerobert haben."

Die "Universum"-Doku ist eine von 40 Produktionen aus 19 Ländern, die in insgesamt zehn Kategorien ins Rennen um die International Emmys gehen. Die Preise sind die Auslandsableger der US-amerikanischen "Primetime Emmys". 2013 zählte der ORF/ZDF-Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" von Regisseur Andreas Prochaska zu den Gewinnern, 2014 wurde u.a. der ZDF/ORF-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" prämiert.
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