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Ungewisse Zukunft

Buzzfeed: Deutscher Ableger steht zum Verkauf

Buzzfeed

Buzzfeed Deutschland-Chef Daniel Drepper bestätigt in einem Tweet die Verkaufspläne und die Suche nach einem Investor. 

Auf Twitter ging Buzzfeed Deutschland-Chef Daniel Drepper gestern Dienstag in die Offensive: „Ja, es stimmt, BuzzFeed Deutschland steht zum Verkauf. Ich bin verdammt stolz auf das, was wir in den vergangenen Jahren geleistet haben. Und ich hoffe, dass wir einen Partner finden, damit meine großartigen Kolleg*innen ihre Arbeit weiterführen können.“


Drepper bestätigte damit einen entsprechenden Bericht von meedia.de. In dem Artikel wird eine E-Mail von Mark Rogers, General Manager von Buzzfeed Europe, zitiert, in der es heißt: „Ich möchte dem Betriebsrat dafür danken, dass er das Team in dieser herausfordernden Zeit vertreten hat, und Ihnen allen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis bei der Bewältigung dieser Krise danken. Wir versuchen, Partner zu identifizieren, die es uns ermöglichen, unser Geschäft in Deutschland weiter aufrechtzuerhalten.“



Der „weltweite wirtschaftliche Abschwung“ habe Buzzfeed zu diesem Schritt gezwungen. Es werde zwar alles dafür getan, Buzzfeeds Geschäft langfristig zu schützen, doch “derzeit stehen keine Ressourcen zur Verfügung, um weitere Geschäftsfelder zu unterstützen, die sich noch nicht in einer starken Position befinden.” Daher brauche Buzzfeed in Deutschland zunächst Partner, um eine gemeinsame Zusammenarbeit fortsetzen zu können.

Unklar ist, ob und wie die unmittelbare Zukunft von Buzzfeed Deutschland gesichert ist und die Redaktion ihre Arbeit vorerst fortsetzen könne.

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