Umweltjournalismus-Preis 2018: Das sind die G...
 

Umweltjournalismus-Preis 2018: Das sind die Gewinner

Pakhnyushchyy/AdobeStock
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Zum zweiten Mal wurde in Wien der Österreichische Umweltjournalismus-Preis verliehen. Der ORF gewann in drei von vier Kategorien und auch der Falter konnte überzeugen.

Im Rahmen der Green Brand Austria Gala wurde gestern, am 21. November, zum zweiten Mal der Österreichische Umweltjournalismus-Preis in vier Kategorien verliehen. Gewürdigt wurden Medienbeiträge rund um Umwelt- und Naturschutzthemen in Österreich. Über 70 Beiträge lagen den Jury-Mitgliedern zur Bewertung vor. Insgesamt sind die Preise mit 8.000 Euro dotiert. Der ORF gewann in den Kategorien „Radio“, „TV“ und „Digitale Medien“. Bei „Print“ ging der Falter als Sieger hervor.

Die Gewinner:

Print: „Komm, heißer Tod“ von Benedikt Narodoslawsky / Falter

Begründung der Jury: „Benedikt Narodoslawsky beschreibt sehr gut recherchiert, kurzweilig und ausgewogen geschrieben, ein Phänomen mit hoher umweltpolitischer Relevanz, das uns noch viele Jahre begleiten wird - ein ‚Top Text‘".

Radio: „Defenders of the Environment“ von Chris Cummins / FM4

Begründung der Jury: „Chris Cummins bietet seinen Hörerinnen und Hörern in seinem FM4-‚Reality Check Special‘-Feature ‚Defenders of the Environment‘ über die lebensgefährliche Arbeit von Menschen, die das Leben von Nashörnern zu schützen versuchen, anschauliches Radio, das die Thematik aus ungewöhnlichen Blickwinkeln aufbereitet und dabei aufrüttelt - kein beiläufiges Alltagsradio".

TV: „Der hohe Preis fürs Billigfleisch“ von Beate Haselmayer & Klaus Dutzler / Fernsehbeitrag in ORF2 (Am Schauplatz)

Begründung der Jury: „Ohne das Land lächerlich zu machen, zeigt der Beitrag Österreich wie es is(s)t. Nie moralisch präsentieren Beate Haselmayer und Klaus Dutzler das Wiener Schnitzel von der anderen Seite, globale Zusammenhänge wie die Abholzung des Regenwaldes für den Sojaanbau inklusive. Die Sendung gibt dem Thema trotz aller impliziten Kritik einen positiven Spin, Fleisch wird nicht verteufelt, sondern eher dazu angeregt, weniger Fleisch zu konsumieren, dafür mehr auf Qualität (auch der Herstellung) zu achten.“

Digitale Medien: „Wie kann ich Müll vermeiden“ von Irina Oberguggenberger / Onlinebeitrag auf ORF Meins

Begründung der Jury: „Sehr praxisnah werden hier mit einer sehr modernen Bildsprache technisch neueste Möglichkeiten des Internet ausgenutzt, um Best Practice ohne Brandmarkung aufzuzeigen. Der modulare Aufbau kommt dem modernen Nutzerverhalten entgegen, holt die User quasi an der Kühlschranktür ab und ermöglicht es ihnen, die Eindringtiefe ins Thema selbst zu bestimmen.“

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