UMTS-Ausschreibung gestartet
 

UMTS-Ausschreibung gestartet

Die Telekom Control gab heute grünes Licht für die bis 13. September andauernde Ausschreibungsfrist für die UMTS-Frequenzpakete und -Konzessionen.

Das Rennen um die vier bis sechs UMTS-Frequenzpakete und die entsprechenden Konzessionen ist gestartet. Die Telekom Control gab heute grünes Licht für die bis 13. September andauernde Ausschreibungsfrist. Dessen Chef Heinrich Otruba wollte sich auch heute keinen Spekulationen über die aus der Versteigerung zu erzielenden Gewinne hingeben. Er räumte eine Erlösbandbreite von "11,65 Milliarden (soviel brachte die Veräußerung der GSM-Lizenzen ein) bis 50 Milliarden Schillinge ein".

Mit dem Zusatz: Irgendwo dazwischen wird es sein. Otruba rechnet mit Angeboten von allen vier österreichischen Mobilfunkbetreibern sowie den ausländischen Telkos Telefonica, France Telecom, British Telecom, Orange und Hutchison. Ins Reich der Spekulation verweist Otruba die Beteiligung von UTA, CyberTron oder MCN, die in einer Bietergemeinschaft auftreten könnten. Otruba sieht auf eine solche Kooperation "kartellrechtliche Probleme" zukommen.

Zunächst müssen die Anbieter ihre technische und wirtschaftliche Power unter Beweis stellen und überprüfen lassen, bevor sie im November zur endgültigen Versteigerung zugelassen werden. Die gesamte Konzessionsdauer ist mit 20 Jahren befristet. Die Anbieter müssen in der Lage sein bis 31. Dezember 2003 einen 25prozentigen und bis 2005 einen 50prozentigen Versorgungsgrad kommerziell anbieten können.


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