Umstrukturierung: ORF OÖ setzt auf ein 'Neues...
 
Umstrukturierung

ORF OÖ setzt auf ein 'Neues Programm'

Roman Zach-Kiesling
Chefredakteur Stefan Hartl, Hannah Haider, Landesdirektor Klaus Obereder, Hannah Haider, Romana Nachbauer und Gernot Ecker (v.l.)
Chefredakteur Stefan Hartl, Hannah Haider, Landesdirektor Klaus Obereder, Hannah Haider, Romana Nachbauer und Gernot Ecker (v.l.)

Wie die neue Programmabteilung den digitalen Wandel unterstützen und neues Publikum erschließen soll. 

Das ORF-Landesstudio Oberösterreich setzt ab dem 1. April auf eine neue Struktur: Information und Programm zu einer Redaktion zusammengelegt, dabei eigene Verantwortliche für die Bereiche TV, Radio und Digital ernannt. Das "Neue Programm" steht weiterhin unter der Leitung von Chefredakteur Stefan Hartl. Hanna Haider, seit 2016 im Kreativteam der Radioproduktion, wird Koordinatorin für Digitales und sich dabei mit der digitalen Transformation des Landesstudios beschäftigen, die Digitalaktivitäten weiterentwickeln und mittelfristig auch die Online-Agenden übernehmen.

Romana Nachbauer wird die Radio-Agenden übernehmen. Sie war zuletzt bei Hitradio Ö3 stellvertretende Redaktionsleiterin sowie Chefin vom Dienst des Ö3 Weckers. Neuer Fernsehkoordinator wird der langjährige CvD Gernot Ecker, der schon seit 26 Jahren in dem Medienhaus tätig ist. Zudem sollen die Bereiche Sport, Kultur und Volkskultur gestärkt und in die neugeschaffene Programmabteilung integriert werden. „Mit diesem Team und der neuen Struktur ist der ORF Oberösterreich bestens gerüstet, um den digitalen Wandel zu gestalten. Der Schwerpunkt auf Digital spiegelt sich nun auch in der Organisationsform wider. Gleichzeitig wollen wir mit klaren Zuständigkeiten für Radio und Fernsehen die linearen Programme weiterentwickeln“, erklärt Hartl.

Landesdirektor Klaus Obereder sagt: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass es so rasch gelungen ist, das wichtigste Reformvorhaben der nächsten Jahre aufzusetzen. Mit der neuen Führungsstruktur haben wir die Grundlage geschaffen, auch künftig in Radio und TV erfolgreich zu sein. Gleichzeitig sehe ich darin auch einen ersten entscheidenden Schritt unseres ORF-Landesstudios in Richtung des digitalen Wandels und der Erschließung weiterer Publikumsschichten. Besonders freut es mich, dass bei der Personalauswahl eine ausgewogene Mischung von Profis aus Bereichen unseres Hauses, aber auch aus anderen sehr erfolgreichen Bereichen des ORF geglückt ist.“
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