Übertragungsrechte: Formel 1 fährt weiterhin ...
 
Übertragungsrechte

Formel 1 fährt weiterhin bei ServusTV und Sky

Getty Images / Red Bull Content Pool

ServusTV ist ab 2024 erneut Rechtehalter der Formel 1 und auch Pay-TV-Sender Sky sichert sich die langfristigen Übertragungsrechte in der DACH-Region bis 2027.

Der Salzburger Private hat den Lizenzvertrag mit der Formel 1 um drei weitere Jahre verlängert, womit die Königsklasse des Motorsports bis 2026 live im österreichischen Free-TV zu sehen sein wird. Zum Rechtepaket zählen neben der Formel 1 auch die Formel 2, Formel 3 und der Porsche Supercup.

"Dass wir das Formel-1-Management mit unserer Übertragungsqualität und Performance überzeugen konnten und die erfolgreiche Partnerschaft um weitere drei Jahre fortsetzen, ist ganz im Sinne von Dietrich Mateschitz. Seine Leidenschaft für den Motorsport war bis zuletzt ungebrochen", sagt ServusTV-Intendant Ferdinand Wegscheider.

Ob der Salzburger Private die Formel 1-Rechte neuerlich dem ORF sublizensieren wird, ist noch offen. Derzeit teilen sich die beiden Sender die Ausstrahlungen, zeigen die Rennen alternierend. Nur der Österreich-GP wird von ServusTV wie ORF übertragen.

Auch Sky hatte kürzlich eine mehrjährige Verlängerung seiner Übertragungspartnerschaft (bis 2027) mit der Formel 1 bekannt gegeben - für Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Italien. Sky UK und Irland werden bis 2029 die Heimat der Formel 1 bleiben, nachdem die Partnerschaft mit dem Sport erstmals im Jahr 2012 geschlossen wurde. Sky Sport F1 sei weiterhin der einzige Sender, der Motorsport in allen Sky Märkten überträgt, so das Unternehmen in einer Aussendung. Im Rahmen der Vereinbarung würden auch die Formel 2, die Formel 3 und der Porsche Super Cup dort weiterhin zu sehen sein.

"Wir bieten auf Sky die beste Experience für den Motorsportfan," so Charly Classen, Executive Vice President Sport bei Sky Deutschland, bei der Bekanntgabe vor einigen Wochen. Sky Sport F1 sei eine Erfolgsgeschichte. Die Nachhaltigkeitsinitiativen der Formel 1 und der Einstieg von Audi seien dabei wichtige Signale und würden die Zukunftssicherheit der Rennserie unterstreichen. 
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