TV-Anstalt ließ Online-System der HypoVereins...
 

TV-Anstalt ließ Online-System der HypoVereinsbank hacken

Einem Hacker gelang es, Daten von mehr als einer Million Transaktionen samt PINs und TANs mitzuschneiden. Bei krimineller Attacke wäre ein Millionen-Schaden enstanden.

Mithilfe eines Trojaners (Programme, die via E-Mail in fremde Rechner geschleust werden) gelang es dem thüringischen Hacker Thomas Vosseberg im Beisein von Redakteuren des Norddeutschen Rundfunks in laufende Online-Sitzungen bei der HypoVereinsbank einzudringen. Wie im Magazin "Ratgeber Technik" des deutschen Fernsehsenders ARD am Sonntagnachmittag mitgeteilt wurde, konnten innerhalb weniger Tage 1,5 Millionen Onlinebuchungen geknackt werden. Sogar die besonders sicheren und nur einmal gültigen Transaktionsnummern (TAN) konnte der Computerexperte Vosseberg abfangen. Hätte es sich nicht um einen Test gehandelt, so hätte der Hacker leicht Millionenbeträge abzweigen und ins Ausland verschieben können. Die HypoVereinsbank hat noch keine Stellungnahme abgegeben.

Das Verfahren zum Einloggen ins Online-Banking-System wurde inzwischen geändert.

(rs)

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