TÜV testete österreichische Festnetzbetreiber
 

TÜV testete österreichische Festnetzbetreiber

Zuverlässigkeit und einen hohen technischen Standard bescheinigt der Technische Überwachungsverein Österreich (TÜV) den heimischen Telekom-Anbietern im Festnetz.

Gemeinsam mit dem Teleconsulting-Unternehmen Digicom hat der Hüter über technische Sicherheit - der TÜV - die Branche unter die Lupe genommen – mit einem wenig spektakulären Ergebnis. Beim Kriterium "Freischaltung und Servicequalität" erreichten eWave und UTA die beste Bewertung; die angenommene Mindest-Verfügbarkeit von 95 Prozent wurde nur von European Telecom nicht erreicht.


Beim Aufbau nationaler Verbindungen hatte die Telekom Austria mit 0,98 Sekunden die Nase vorn; die Grenze von 16 Sekunden – wer länger auf ein Verbindung wartet, legt erfahrungsgemäß auf, um es noch einmal zu versuchen – wird von allen Anbietern bei wenigstens neun von zehn Anrufen unterschritten. Internationale Gespräche baute die UTA mit 1,16 Sekunden am schnellsten auf. Die Unterschiede in der Dauer des Verbindungsaufbaues sind für private User praktisch ohne Bedeutung, können sich jedoch bei großen Unternehmen auf eine halbe Stunde pro Tag zusammenläppern.

(ku)

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