Trump wirft Medien Verschweigen von Terrorans...
 

Trump wirft Medien Verschweigen von Terroranschlägen vor

APA (AFP)
Trump befindet sich im Dauerkrieg mit den Medien
Trump befindet sich im Dauerkrieg mit den Medien

US-Präsident Donald Trump hat die Medien erneut vehement attackiert.

Bei einem Besuch des Zentralkommandos der US-Streitkräfte im Bundesstaat Florida behauptete Trump am Montag, quer durch Europa gebe es Terroranschläge, doch die "sehr, sehr unehrliche Presse" wolle über bestimmte Anschläge nicht berichten.

Welche Anschläge dies sein sollen und was es für Gründe für das vermeintliche Verschweigen gebe, sagte er nicht. "Sie haben ihre Gründe", fügte Trump bei der Visite des Kommandos nur vage hinzu. Das Zentralkommando steuert die US-Militäroperationen im Nahen Osten und Zentralasien.

"New York Times" attackiert

Auch die renommierte "New York Times" wurde ein weiteres Mal in den Trumpschen "Medien-Watschentanz" miteinbezogen. Er wirft ihr vor, Berichte über ihn frei zu erfinden. "Die gescheiterte New York Times schreibt in Bezug auf mich totale Fiktion", schrieb Trump auf Twitter.

Trump bezog sich offenbar auf einen Artikel in der Zeitung, in dem zahlreiche Details über Arbeitsabläufe und das tägliche Leben im Weißen Haus in den ersten beiden Wochen von Trumps Präsidentschaft aufgelistet sind. In dem Beitrag heißt es zudem, das Weiße Haus stehe vor einer Änderung bei den internen Abläufen. Trump solle künftig früher in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Von der Absicht, den umstrittenen Rechtsaußen Stephen Bannon in den Nationalen Sicherheitsrat aufzunehmen, soll er erst kurz vor seiner Unterschrift erfahren haben.

"Die New York Times" gilt als eines der qualitativ hochwertigsten Blätter der Welt. Die Journalisten der Zeitung gewannen 117 Pulitzer-Preise.
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