Trotz Markteinbruch bei PCs erwartet IBM Öste...
 

Trotz Markteinbruch bei PCs erwartet IBM Österreich ein Umsatzplus

Die Einbrüche habe vor allem den Privatkundenbereich betroffen, so Andreas Stepanek von IBM. Das Weihnachtsgeschäft soll eine Steigerung beim Wachstum möglich machen.

Der Einbruch des Marktes für PCs habe Österreich stärker getroffen als das übrige Europa, so Andreas Stepanek, bei IBM verantwortlich für den Bereich Personal Computer am Montag vor Journalisten. Laut einer Studie des Marktforschers IDC ist der Markt im ersten Quartal dieses Jahres um sechs Prozent, im Privatkundengeschäft um 22 Prozent geschrumpft. Für die Monate April bis Juni erhob IDC mit einem Minus von 15 bzw. 36 Prozent noch düsterere Zahlen. Lediglich bei den Notebooks habe es im zweiten Quartal ein Plus von 23 Prozent gegeben. Nach einer Marktschwäche im dritten Quartal werde das Weihnachtsgeschäft für kräftige Umsätze sorgen - Wachstumssteigerungen werden möglich sein, so Stepanek. Denn der PC sei kein Auslaufmodell und werde dies auch in den nächsten zehn bis 20 Jahren nicht.

"Die Probleme, gute Arbeitskräfte zu finden, sind nicht größer als vor fünf Jahren; gute Projektmanager oder Verkäufer waren immer rar", so der IBM Generaldirektor Ernst Nonhoff zum heißdiskutierten Fachkräftemangel. IBM-Österreich beschäftigt derzeit 2300 Mitarbeiter wovon 70 Prozent als IT-Fachkräfte im engeren Sinn gelten. Ein Personalabbau sei bei IBM nicht geplant, so Nonhoff. (rs) www.idc.at

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