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Trotz dot.com-Krise: Internet-Branche verzeichnet Wachstum

Die deutsche Bundesregierung rechnet allein für heuer mit 30.000 neuen Arbeitsplätzen in der Netz-Branche. Auch die Umsätze würden um elf Prozent auf 138 Milliarden Euro (1.900 Milliarden Schilling) wachsen.

Die Situation in der Netz-Branche ist paradox. Einerseits reißt die Serie der Negativ-Schlagzeilen über Pleiten, Pech und Pannen in der New Economy nicht ab. Andererseits klagen die Unternehmen der IT-Branche immer lauter über den Mangel an Fachkräften. Gegenüber der Berliner Tageszeitung "Die Welt", bestätigte der parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Siegmar Mosdorf, dass trotz des Börseneinbruchs die Zahl der in der IT-Branche Beschäftigten um vier Prozent wachsen würde. Damit würden allein im heurigen Jahr in Deutschland 30.000 neue Jobs entstehen und die Branche einen prognostizierten Umsatz von 138 Milliarden Euro (etwa 1.900 Milliarden Schilling) machen. Die Green-Card-Aktion, die ausländische Fachkräfte nach Deutschland locken soll, hat bisher 8.000 Fachkräfte angezogen. Diese Zahl entspricht ungefähr einem Abschlussjahrgang an Informatikern in Deutschland.


(rs)

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