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Trimedialer ORF-Newsroom "nichts als Personalsparpaket"

Moser: "Geht um nichts anderes" - Auch Senderidentitäten und Marken wie Ö1 oder FM 4 könnten auf der Strecke bleiben - Für ORF geht es um Synergien und nicht um Sparprogramm

ORF-Führung und -Projektmanager informieren derzeit in verschiedenen internen Veranstaltungen über den aktuellen Stand in Sachen ORF-Standort sowie über die Planungen eines trimedialen Newsrooms, der künftig die Journalisten aller ORF-Medien beherbergen soll. Laut ORF-Zentralbetriebsratsobmann Gerhard Moser sei dabei klar geworden, "dass es - entgegen aller offiziösen Äußerungen - um nichts anderes als ein Personalsparpaket geht".

Bei einer Infoveranstaltung im ORF-Funkhaus, Moser sprach gegenüber der APA von einer "Road-Show", sei das Konzept der Trimedialität denn auch "massiv hinterfragt" worden. Das Konzept sei in der gesamten ORF-Belegschaft höchst umstritten und nach allen internationalen Erfahrungen führe es zu nichts außer Arbeitsplätzen auf engstem Raum. Dass nach den präsentierten Plänen auch Senderidentitäten und ORF-Marken wie Ö1 oder FM4 auf der „Einsparungsstrecke“ bleiben könnten, sei den „Road-Show-Managern“ scheinbar nicht bewusst, monierte der ORF-Zentralbetriebsratsobmann.

Newsroom-Projektverantwortlicher Stefan Ströbitzer wies die Kritik unterdessen zurück. Beim Konzept des multimedialen Newsrooms gehe es keinesfalls um ein Sparprogramm. "Wenn sich Synergieeffekte ergeben, wollen wir die aber nutzen, um uns besser neuen Aufgaben stellen zu können, denn unser Informations-Output ist in den vergangenen Jahren gestiegen und wird weiter steigen“, so Ströbitzer auf APA-Anfrage.

(APA)
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