Trend zum Anheuern via Internet
 

Trend zum Anheuern via Internet

Experten empfehlen einem Mix aus Rekrutierungsmethoden.

Bei der Rekrutierung von IT-Fachkräften tritt immer stärker das E-Recruiting mit Hilfe des Internets in den Vordergrund. Das geht aus einer jüngst erschienenen Studie der Meta Group zum Thema "European IT Staffing and Compensation" hervor. Ein "One-Stop Shopping" für Jobsuchende oder Anbieter lasse jedoch noch auf sich warten. Daher empfehlen die Experten weiterhin eine Mixtur aus Rekrutierungsmethoden, um die richtigen Kandidaten zu finden.

Mehr als in Europa hat sich das "Web-enabled Recruiting" bereits in den USA etabliert. Dort rangiert der Internet-Ansatz zur Personalbeschaffung mittlerweile auf Rang drei nach Mitarbeiterempfehlungen und Personalagenturen. So arbeitet beispielsweise Hewlett-Packard mit Recruitsoft, CSC mit Eclaro zusammen. Aber auch europäische Organisationen, vor allem in Frankreich, England und in der Schweiz, beginnen zunehmend die Einsparungspotenziale an Kosten und Zeit zu erkennen.

Das so genannte Web-enabled Recruiting oder auch E-Recruiting bietet vier grundsätzliche Modelle:


Bulletin Board Service Provider: Das Angebot orientiert sich hauptsächlich an den Bedürfnissen der Jobsuchenden und weniger am Bedarf von Arbeitgebern.


Portal Sites: Diese Seiten offerieren Dienstleistungen für Jobsuchende und Anbieter.


Application Service Provider: Angebot von Software für das Management von Recruiting als HR- Komponente. Vergleichbare Funktionalitäten sind auch im Web verfügbar (z.B. www.hire.com).


Employment Agency Model: Web- bzw. Internet-Angebote der traditionellen Personalagenturen, die jedoch in der Regel nur eine geringe Steigerung der Wertschöpfung bieten können.


(ku)

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