Trauriger Stellenabbau weltweit
 

Trauriger Stellenabbau weltweit

Daily Telegraph, Independent, Ringier entlassen.

Eigentlich kann man diese Art von Meldungen schon fast nicht mehr hören. Täglich verkündet ein anderes Medienunternehmen dieser Welt, Stellen streichen zu müssen aufgrund sinkender Werbeeinnahmen. Aktuell meldet die Financial Times, dass die Telegraph Media Group mit Daily Telegraph und Sunday Telegraph - bis vor kurzem noch als Pionier in Sachen konvergenter Redaktion aufgrund eines gigantischen internen Umstrukturierungsprozesses gehypet - zehn Prozent ihrer journalistischen Belegschaft gekündigt werden. Auch die Redaktion von Independent und Independent on Sunday streicht 25 Prozent der Manschaft.

Wie die "NZZ" meldet, greift auch der Schweizer Ringier-Verlag zum Stellenabbau: hier sind es allerdings "nur" 22 Mitarbeiter, die gehen müssen, davon sechs in Form einer Frühpensionierung.

Und bei der Passauer Neuen Presse wurden Teile der Lokalredaktionen samt Chefredakteur vorerst bis Mitte Dezember "beurlaubt" - ihre Berichte waren offenbar    "zu belanglos, unkritisch oder fehlerhaft".
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