Traumberufe in den Medien
 

Traumberufe in den Medien

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Bei einem Buch, das einen solchen Titel trägt, ist Vorsicht geboten. Und die ist berechtigt. "Traumberufe in den Medien", schon alleine der Titel ist verräterisch. Wer von Traumberufen in den Medien schreibt, noch dazu wenn er beziehungsweise sie für ein ...

Bei einem Buch, das einen solchen Titel trägt, ist Vorsicht geboten. Und die ist berechtigt. "Traumberufe in den Medien", schon alleine der Titel ist verräterisch. Wer von Traumberufen in den Medien schreibt, noch dazu wenn er beziehungsweise sie für ein Medium arbeitet, suggeriert, Medien und die darin Beschäftigten würden sich in einer Traum-, mithin in einer Scheinwelt bewegen. Doch Medien bieten heute alles andere als eine Traumwelt, sie bieten vielmehr ein umfassendes Betätigungsfeld für harte und fundierte Arbeiter – zumindest aus Sicht jener, die ihren Job ernst nehmen. Und diese Jobs bringen eine ganze Reihe Annehmlichkeiten und schöner Seiten mit sich, aber Traumwelten bieten die Medien nur in Ausnahmefällen. Warum dann ausgerechnet Internet-Redakteur und -manager, Event- und Promotionmanager zu den Traumberufen in Radio gehören, bleibt das Geheimnis der Autorin. Apropos Traumberufe: "Die Gehälter bzw. Honorare, die an Medienmacher gezahlt werden, bewegen sich im Normalfall nicht im Millionenbereich." Weiß die Autorin. Immerhin. Orientierungspunkt für Neueinsteiger. Nicht mehr.

Sylvia Kunter, "Traumberufe in den Medien – Ausbildung, Jobs und Karrieren bei Radio und Fernsehen", Redline Wirtschaft bei verlag moderne industrie & Ueberreuter, München 2002, 240 Seiten, 16,40 Euro, ISBN 3-478-74340-0

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