Top-Referenten bei VÖZ-Print Akademie
 

Top-Referenten bei VÖZ-Print Akademie

Fazit der Printakademie mit dem Titel "Media macht Marken": Die Zeitung ist mit ihrer Kommunikationsleistung unschlagbar

"Die Zeitung ist ein Werbeträger, mit dem man kurzfristig fast die gesamte Bevölkerung erreichen kann. Sie wird lange, intensiv und vor allem am Vormittag genutzt. Damit ist sie für den Leser ein ideales Mittel zur Vorbereitung auf den Tag und zur Einkaufsplanung", stellte Hans-Jürgen Hippler, Leiter des Bereichs Forschung und Mitglied der Geschäftsleitung der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft in Frankfurt, heute beim Symposion der Print Akademie des VÖZ zum Thema "Media macht Marken" in Wien fest. Gestützt auf Untersuchungen unterstrich Hippler, dass die Zeitung hervorragende Kontaktqualitäten, darunter eine große Bindungsstärke und hohe Glaubwürdigkeit habe.



Volker Nickel, Geschäftsführer im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), wies im Rahmen des Symposions auf eine neue Studie von G+J, IP Deutschland und der Boston Consulting Group hin, die Hinweise dafür liefert, dass verstärkte Werbung im Konjunkturtief besonders effektiv sein kann. "Mit prozyklischem Verhalten lässt sich höchstens der bestehende Marktanteil halten, und das auch nur, wenn keiner der Wettbewerber zur antizyklischen Werbeoffensive bläst", heißt es in der Studie.

Antizyklische Werbung hat dagegen auch kurzfristig wirksam werdende Vorteile: "Ein Unternehmen kann seine Marke prominent platzieren, weil das Werberauschen in Krisenzeiten insgesamt geringer ist als in Phasen der Konjunktur", sagte Nickel. Für ihn sei es jedenfalls bezeichnend, dass erfolgreiche Unternehmen – wie beispielsweise Henkel, Procter&Gamble oder Unilever und Autohersteller wie DaimlerCrysler oder Toyota – gerade jetzt in der Krise ihre Werbeetats zum Teil erheblich ausweiten.



Das Generalthema "Media macht Marken", unter welches der VÖZ gemeinsam mit einer Expertenrunde aus der österreichischen Media- und Werbewirtschaft die Print Akademie 2002 gestellt hat, wurde bereits am 16. Mai 2002 in einem ersten Symposion behandelt, bei dem vor allem Trends, Strategien und Learnings im Focus der Vorträge standen.

(max)

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