Todesstoß für mäxchen?
 

Todesstoß für mäxchen?

Kai-Uwe Ricke will max.mobil in T-Mobile umbenennen, laut max.mobil-Sprecherin Manuela Bruck ist es zu früh, um von einer "Radikalkur" zu sprechen.

Für einige Aufruhr sorgte dieser Tage eine Aussage von T-Mobile-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke bei der Internationalen Funkausstellung in Berlin. Bis Ende 2002 soll der Name der Mobilfunkmarke max.mobil laut Ricke gegen den Namen der deutschen Mutter T-Mobile ausgetauscht werden. Auch One2One in Großbritannien und VoiceStream in den USA sollen den Namen der Mutter annehmen. Noch im Juni 2001 meinte max.mobil-Vorstand Dr. Friedrich Radinger, der zum Brand Officer der T-Mobile-Gruppe ernannt wurde, gegenüber Horizont: "Von einem Streichen oder Ersetzen der Marke max.mobil zu sprechen, wäre aus heutiger Sicht fatal."



Der "Wirbel", der nach der Aussage Rickes in den heimischen Off- und Online-Medien entstanden ist, ist laut max.mobil-Sprecherin Manuela Bruck "unnötig." Für max.mobil sei das nicht überraschend gewesen. Bruck: "Wir sind in die Markenentwicklung massiv eingebunden. Die Zusammenarbeit ist eng und auch von uns mitbestimmt. Die globale Marke ist bereits vorhanden und Varianten zur weiteren Umsetzung einer stärkeren Präsenz der Marke T-Mobile in Österreich werden schon seit längerem diskutiert. Es ist aber zu früh, um von einer Radikalkur zu sprechen." Laut Bruck geht es darum, "die Vorteile der Internationalisierung auch kommunizierbar zu machen. Wie das Ergebnis ausschaut, steht noch nicht fest."(juju)
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