Todesfalle Reality-TV
 

Todesfalle Reality-TV

Bei der Aufzeichnung einer pakistanischen Reality-TV-Show in ist ein Kandidat ertrunken, in Bulgarien erlitt ein Teilnehmer einen Herzinfarkt.

Immer rarer werden die Fans von Reality-Formaten im Fernsehen, immer extremer die Spiele und Aufgaben, denen sich die Kandidaten im Rahmen solcher Shows stellen müssen: Der 32-Jährige Saad Khan am 19. August bei der Aufzeichnung einer pakistanischen Reality-TV-Show in Bangkok ertrunken, als er mit einem sieben Kilo schweren Rucksack über einen See schwimmen sollte. Die Sprecherin von Unilever Pakistan, dem Sponsor der TV-Show, teilte mit, dass der Kandidat um Hilfe gerufen habe, aber so schnell unter Wasser gezogen wurde, dass er nicht gerettet werden konnte. Die Polizei überprüft gerade, ob es sich um einen Unfall oder fahrlässige Tötung handelt. Laut Medienberichten sei der Kandidat bereits einige Wochen zuvor aus der Show ausgeschieden und tragischerweise zu dieser Challenge zurückgekommen, um sich einen Platz im Finale zu erkämpfen. Bereits im Mai dieses Jahres bezahlte ein Teilnehmer in einer Reality-Show in Bulgarien mit seinem Leben. Er erlitt bei Dreharbeiten auf den Philippinen zu der bulgarischen Abenteuershow "Survivor" einen Herzinfarkt und verstarb.
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