Tobias Trevisan verlässt die "F.A.Z."
 

Tobias Trevisan verlässt die "F.A.Z."

Der Sprecher der Geschäftsführung der F.A.Z. GmbH, hat den Aufsichtsrat der Gesellschaft informiert, dass er seinen Vertrag, der Ende August 2015 ausläuft, nicht mehr verlängern will

Tobias Trevisan, Sprecher der Geschäftsführung der F.A.Z. GmbH, hat den Aufsichtsrat der Gesellschaft informiert, dass er seinen Vertrag, der Ende August 2015 ausläuft, nicht mehr verlängern will. Das gab das Unternehmen am Dienstag via Aussendung bekannt. Demnach möchte Trevisan aus privaten Gründen künftig mehr Zeit in der Schweiz verbringen, aber auf Mandats- und Projekt-Basis weiterhin im internationalen Medienumfeld tätig sein. Bis zum Eintritt des Nachfolgers wird er der F.A.Z. im vollen Umfang zur Verfügung stehen. Über diesen Zeitraum hinaus wird Trevisan im Rahmen eines Beirats-Mandats den weiteren Aufbau der von ihm initiierten F.A.Z. Executive School begleiten.

Karl Dietrich Seikel, der Vorsitzende des Aufsichtsrats der F.A.Z. GmbH, erklärt: „Der Aufsichtsrat hat mit Bedauern die Entscheidung von Tobias Trevisan zur Kenntnis genommen. Trevisan hat das Unternehmen in einem sehr schwierigen Marktumfeld erfolgreich geführt und es mit einer klaren strategischen Ausrichtung sowie mit dem Aufbau neuer Geschäftsfelder im laufenden Transformationsprozess der Medien ausgezeichnet positioniert.“

Trevisan ist seit September 2005 Geschäftsführer der F.A.Z. GmbH und seit Anfang 2006 deren Sprecher. Nach der Neuausrichtung der Verlagsbereiche habe Trevisan in einem wirtschaftlich und strukturell schwierigen Marktumfeld die Kostenstruktur der F.A.Z. GmbH den veränderten Marktgegebenheiten angepasst, den Bereich der digitalen Medien der F.A.Z. in die Gewinnzone geführt und der F.A.Z. mit dem Einstieg in den Weiterbildungsmarkt eine Wachstumsperspektive erschlossen. Mit der Übernahme der „Frankfurter Rundschau“, der Gründung der Quality Alliance und der Beteiligung an der iq digital habe der 54-Jährige zudem einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung im Segment der überregionalen Qualitätsmedien geleistet, wie das Unternehmen mitteilte.
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