Tiscali greift nach Österreich
 

Tiscali greift nach Österreich

Dieter Haacker, vormals chello- und Highway 194-Manager, soll Tiscali in Österreich in die Top 3 der heimischen Provider führen.

Renato Soru kauft sich seit über einem Jahr mit Tiscali an die Spitze der europäischen Internet-Infrastruktur-Unternehmer. Das Unternehmen war bislang in Österreich über Nacamar im B2B-Bereich tätig. Mit dem kürzlich erfolgten Kauf von surfEU steigt Tiscali hierzulande auch in den B2C-Markt ein. Mit beiden Standbeinen möchte Tiscali im heimischen Markt ganz nach oben. Der Mann, der Tiscali, an die Spitze der heimischen Provider führen soll, ist Dieter Haacker.


Haacker, vormals kurzzeitig chello-Manager und länger Manager des Jet2Web-Vorgängers Highway 194, soll Tiscali unter die Top 3-Provider Österreichs führen. Dieser Weg führt, laut Haacker, nur über eigenes Wachstum und durch den Gewinn von Kundenstämmen. Mit diesem Rezept erreichte Tiscali in acht von 16 Ländern das definierte Ziel. Haacker ist weiters überzeugt, dass die Konsolidierungswelle unter den Provider nur wenige internationale Unternehmen, wie etwa Tiscali, überleben werden.


Tiscali nennt sich mit 16 Millionen registrierten Kunden "die Nummer 1 europaweit". Sieben Millionen User werden als "aktive Nutzer" eingestuft. Das Unternehmen offeriert im B2B-Bereich Connectivity, Housing, Security und Streaming. Der B2C-Kunden bekommen Internetzugang, Inhalte, Anwendungen und Kommunikationsdienste angeboten. So generiert Tiscali 3,4 Milliarden Minuten Internet-Verkehr, zieht 9,5 Millione Besucher auf seine Sites und konnte im 1. Quartal die Internet-Access-Umsätze um 536 Prozent steigern. (tl)

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