Thomson Reuters baut massiv Stellen ab
 

Thomson Reuters baut massiv Stellen ab

Der erst kürzlich fusionierte Nachrichtengigant will Jobredundanzen in den beiden Oraganisationen kürzen.

Der Nachrichten- und Informationsriese Thomson Reuters plant noch in diesem Jahr einen "signifakten Stellenabbau". Das berichtet der Mediaguardian auf Basis eines konzerninternen E-Mails an die Führungsriege, das der Redaktion zugespielt wurde. Demnach sei intern ein "erheblicher Gedanken- und Planungsaufwand betrieben worden, um Jobredundanzen in den beiden fusionierten Organisationen zu beseitigen und damit andere Bereiche zu sichern". Über die Höhe der Kürzungen gab das E-Mail keine Angaben, Zahlen würden aber bis spätestens 22.Mai bekanntgegeben, alle Kündigungen sollen bis Ende des Jahres ausgesprochenw erden. Wie der Mediaguardian schreibt, spekulieren Branchenkenner mit einem Abbau von fünf Prozent, was bei einem globalen Staff von 50.000 Mitarbeitern satte 2.500 Kündigungen bedeuten würde. Die  National Union of Journalists rechnet sogar mit 10 Prozent. Auch in dem E-Mail ist von der Möglichkeit weiterer Streichungen die Rede, allerdings nur, falls auch einzelne Business-Sparten gestrichen werden.

Die Kanadische Finanznachrichtengruppe Thomson hat erst vor kurzem seinen Konkurrenten, die Nachrichtenagentur Reuters übernommen und sich damit in Sachen Marktdaten für Finanzprofis an Konkurrent Bloomberg auf Platz 1 vorbeigeschoben.










Quelle: mediaguardian.co.uk
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