Telekom Austria verkauft mehr und verdient we...
 

Telekom Austria verkauft mehr und verdient weniger

Telekom Austria Group steigert Umsatz, büßt jedoch beim Jahresüberschuß ein und holt sich das nötige Wachstum in Ost- und Südosteuropa.

Die Telekom Austria Group legt das Betriebsergebnis für das Wirtschaftsjahr 2007 vor und verzeichnet ein Umsatzwachstum von 3,3 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro gegenüber 2006. Das EBITDA sinkt um 3,0 Prozent und der Jahresüberschuß um 12,3 Prozent. Auch der Gewinn pro Aktie reduziert sich gegenüber 2006 um 8,4 Prozent.



Der EBITDA-Rückgang resultiert aus der Wettbewerbssituation und den regulatorischen Rahmenbedingungen am österreichischen Markt. Das Gesamtergebnis wird von den Entwicklungen der ost- und südosteuropäischen Unternehmen der Gruppe getragen. Aus diesen Märkten kommt auch das künftige Wachstum. Im Mobilfunk-Geschäft konnte die Telekom Austria Gruppe 2007 seine Kundenbasis um 50,9 Prozent auf 15,9 Millionen verbreitern.



Das Festnetzgeschäft ist das Sorgenkind der Gruppe. Der Umsatz stieg um 0,6 Prozent. Das EBITDA sank jedoch um 6,3 Prozent. Festnetz-Vorstand Rudolf Fischer kündigte an "in Angriff zu gehen" und der sich fortsetzenden Substituierung durch Mobilfunk-Anschlüsse durch neuen Bündel-Produkte, dem aonTV-Ausbau und neuen IT-Produkte im Business-Kundensegment zu begegnen. Fischer: "Die Zeit der Aufzucht ist vorbei, wir sind nicht länder der Futtertrog der Nation."



(tl)
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