Telekom Austria mit schwarzen Zahlen
 

Telekom Austria mit schwarzen Zahlen

Im ersten Halbjahr 2002 erwirtschaftete der Konzern ein positives Nettoergebnis von 54,4 Millionen Euro.

Die börsennotierte Telekom Austria hat die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2002 mit schwarzen Zahlen beendet. Das Nettoergebnis der Gruppe drehte sich von minus 35,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres auf plus 54,4 Mio. Euro. Das EBITDA stieg um 12,5 Prozent auf 794,5 Mio. Euro, während der Umsatz mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 1,897 Mrd. Euro nahezu stagnierte.
Obwohl der Marktanteil im Festnetzbereich wieder gestiegen ist, ist der Umsatz in diesem Bereich um 10 Prozent eingebrochen, konnte aber durch eine zehnprozentige Umsatzsteigerung der Mobilkom aufgefangen werden. Hinzu kommen verminderte operative Kosten durch einen niedrigeren Beschäftigungsstand als geplant. Von den anvisierten 1.500 Stellen wurden im ersten Halbjahr bereits 900 abgebaut.
Wenig Freude hat offenbar das Internet-Geschäft gemacht. Es blieb mit vier Millionen Euro weiterhin negativ. Der Grund: "Die ADSL-Versorgung, gerade in ländlichen Gebieten, ist nach wie vor sehr kostenintensiv", meinte Marketing-Vorstand Rudolf Fischer. Gefordert wird daher im nächsten Telekom-Gesetz eine Lockerung der Regulierungsbehörde sowie eine Förderung für Neuinvestitionen.

(dodo)

stats