Telefonkosten der Industrie sinken weiter
 

Telefonkosten der Industrie sinken weiter

Nach einer aktuellen Umfrage von Arthur D. Little telefonieren 80 Prozent der österreichischen Industriebetriebe bereits mit alternativen Telekom-Anbietern.

Auch im vierten Jahr der Liberalisierung bleiben die Telefonkosten für Industrieunternehmen im Sinkflug. Das unterstreicht eine aktuelle Telekom-Studie des intenrationalen Beratungsunternehmens Arthur D. Little. Demnach sind die gesamten Telefonkosten für die Industrie im Jahr 2001 pro Mitarbeiter um zehn Prozent gesunken. Bereits 35 Prozent der Telefonkosten werden von Mobilfunkbetreibern gestellt. Was das Festnetz betrifft, so ist die Wechselbereitschaft der Betriebe stark gesunken. 80 Prozent der österreichischen Industrieunternehmen telefonieren bereits mit alternativen Anbietern. Davon entfällt ein Marktanteil von 34 Prozent auf die UTA, 17 Prozent auf tele.ring, 12 Prozent auf European Telecom, 9 Prozent auf Cybertron, 7 Prozent auf tele2 und 4 Prozent auf eTel (vormals RSL Com).


Der Mobilfunkmarkt wird im Industriebereich von der Mobilkom (70 Prozent) beherrscht. max.mobil kommt auf 17 Prozent, one auf 10 Prozent und tele.ring hält bei 3 Prozent der Industriekunden.


Was Internet Service Providing betrifft, so hält die UTA bei 21 Prozent Marktanteilen, A-Online bei 15 Prozent. KPNQuest betreut 14 Prozent, Nextra hält bei 5 Prozent, Inode bei 3 Prozent, Merlin (jetzt Tiscali), tele.ring, Cybertron und chello halten bei jeweils 2 Prozent.

(spr)

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