Tele2UTA kritisiert TKK-Entscheid
 

Tele2UTA kritisiert TKK-Entscheid

Die von der Telekom Control Kommission beschlossene Senkung der Entbündelungsmiete fällt mit 1,8 Prozent zu niedrig aus, kritisiert Tele2UTA.

Als falsche Signal bewertet Tele2UTA den nun von der Telekom Control Kommission (TKK) veröffentlichten Entscheidungsentwurf bezüglich der Entbündelungsmiete für die „letzte Meile“. Nach einem Jahr Verfahrensdauer hat die Kommission entschieden die Monatsmiete um 1,8 Prozent von 10,90 auf 10,70 Euro zu senken. Zu wenig nach Ansicht von Tele2UTA. Das Unternehmen fordert die Senkung der Monatsmiete auf die tatsächlichen Kosten, die es, basierend auf einem TU Wien-Gutachten, mit 6,74 Euro angibt. Tele2UTA-Geschäftsführer bewertet dies als „negatives Signal für Investoren und eine vergebene Chance für mehr Wettbewerb im Markt zu Lasten der Konsumenten und der heimischen Unternehmen“. Ausserdem sieht er dadurch weiter Investitionen in den Breitband-Ausbau im ländlichen Raum gefährdet. Er verweist auf den internationalen Trend und darauf, dass in neun EU-Staaten die Entbündelungsmieten zum Teil „drastisch gesenkt“ wurden.



(tl)

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