tele.ring geht in den Rekurs
 

tele.ring geht in den Rekurs

Gegen den Preselection-Entscheid, den des Oberlandesgericht Wien in seiner Funktion als Kartellgericht zugunsten der Telekom Austria ausgesprochen hat, kündigt tele.ring Rekurs an.

Das Telekom-Unternehmen tele.ring geht in Rekurs gegen einen Beschluß des Kartellgerichts. Das Oberlandesgericht Wien hat in seiner Funktion als Kartellgericht die Vorwürfe von tele.ring gegen die Telekom Austria als gegenstandslos abgewiesen. tele.ring zog gegen die Androhung der Sperre von Mietleitungen wegen Nichtbezahlung von Rechnungen für eingerichtete Verbindungsnetzbetreibervorauswahlen (Preselection) durch die Telekom Austria vor Gericht.



Gegen diesen, wie tele.ring-Sprecher Walter Sattlberger mitteilt, "überraschenden und für uns nicht nachvollziehbaren" Beschluß möchte sich das Unternehmen nun mit weitern Rechtsmitteln wehren. tele.ring schlägt dabei folgenden Argumentationsweg ein: Bereits im Jahr 2000 war es bei der Preselection-Einrichtung durch die Telekom Austria zu massiven zeitlichen Verzögerungen zum Nachteil von tele.ring-Kunden gekommen. Dafür wurden, so Sattlberger, von der Telekom Austria auch noch nicht-nachvollziehbare Rechnungen gestellt.



(tl)

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