Talsohle, bist Du erreicht?
 

Talsohle, bist Du erreicht?

Focus Media Research: Mit nominell -3,2 Prozent (-1,6 Prozent im Juni) verlangsamt sich der Rückgang der Brutto-Werbeausgaben.

Im Juni 2009 erhebt Focus einen Rückgang der Brutto-Werbespendings für klassische Medienwerbung und Direct-Marketing von nominell Minus 1,6 Prozent – damit war der Juni ´09 der nunmehr siebente Monat in Folge seit dem Dezember 2008, für den Focus einen Rückgang der Brutto-Werbespendings vulgo des Werbedrucks erhebt. Aber: Erfreulich ist, dass die Abwärts-Tendenz gestoppt scheint: Nach Dezember ´08 mit nominell -1,5 Prozent, Jänner ´09 -2,7 Prozent, Februar ´09 -3,8 Prozent, März -3,4 Prozent, April -2,5 Prozent, Mai -4,9 Prozent sind es nun im Juni 2009 nominell „nur“ 1,6 Prozent (Zur Erinnerung: Der Juni 2008 verzeichnete ein nominelles Plus von 2,3 Prozent und damit ein schwacher Monat im Jahr 2008).

Während die klassische Werbung im Juni ein nominelles Minus von 2,7 Prozent verzeichnet, erhebt Focus für Direct Marketing ein nominelles Plus von 4,4 Prozent.

Kumuliert betrachtet bedeutet das: Im ersten Halbjahr 2009 sinkt der Werbedruck um nominell 3,2 Prozent – die klassischen Werbeträger verzeichnen -4,4 Prozent, Direct Marketing wächst um nominell 2,3 Prozent.

Klar im Plus sind die Werbeträger Online (+26,5 Prozent – Online hat auch an Brutto-Wert die Gelben Seiten überholt), die Gelben Seiten (+8,5 Prozent), Privat-TV (+10,1 Prozent), Privat-Hörfunk (+4,1 Prozent) und die Außenwerbung (+1,1 Prozent, beachtlich die seit Jahresbeginn gemeldeten Werte der Ambient-Medien). Im DM-Segment sind Zeitungsbeilagen (+11,2 Prozent) und der klassische Prospekt mit 3,5 Prozent im Plus. Unter Druck seit sechs Monaten: Print, Kino, Direct Mails und Kino. Und der ORF: 18,1 Prozent nominelles Volumen weniger im TV, 11,3 Prozent sinds im Hörfunk.

Ihre Brutto-Spendings im ersten Halbjahr gesteigert haben der Handel & Versand (nominell +4,6 Prozent), sowie die Markenartikler (+2,3 Prozent). Das Segment „Sonstige“ steigerte die Spendings glatt um nominell 8,5 Prozent – da stecken beispielsweise der Elektrohandel, Möbelhandel, Haus und Garten sowie Freizeit- und Sportartikelhandel drinnen. Im Minuszwischen 7,4 und 9,3 Prozent: Investitionsgüter, Medien und Dienstleister.










Alle Daten unter www.focusmr.com.
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