Taibon bleibt ORF-TV-Programmplaner
 

Taibon bleibt ORF-TV-Programmplaner

Werner Taibon bleibt auch 2011 Programmplaner des ORF-Fernsehens.

"Das Unternehmen, in dem ich einen Großteil meines Berufslebens verbracht habe, ist mir ganz einfach zu wichtig, als dass ich es angesichts bevorstehender wesentlicher Strukturänderungen kurzfristig verlassen könnte", so Werner Taibo, der alte und neue Programmplaner des ORF-Fernsehens. "Insbesondere vor der absehbaren und meiner Meinung nach notwendigen und zeitgemäßen Neuaufstelllung des Programmbereichs mit einem Direktor und zwei Channel-Managern denke ich, dass ich mit meiner Arbeit ein gewisses Maß an Kontinuität in dieser Übergangsphase einbringen kann", meint er weiter. 

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeigt sich von Taibos Einstellung erfreut: "Seine umfassende Erfahrung und Fachkenntnis wird dem Unternehmen in der Zeit der tiefgreifenden Strukturreform des ORF-Fernsehens, wie sie auchaufgrund des neuen ORF-Gesetzes kommen wird, sehr gute Dienste leisten. Ich werde Herrn Taibon in die Überlegungen zur Vorbereitung der notwendigen Änderungen maßgeblich einbeziehen." Darüber hinaus werde Taibon die Koordination und Verantwortung für die internationale Marktbeobachtung übernehmen. Dies gilt in Folge auch für Analyse und Bewertung internationaler Formate und die Erstellung daraus resultierender Vorschläge für den ORF sowie für die Entwicklung eigener Programme.

Die von Wrabetz eingerichtete ORF 1-Arbeitsgruppe wird ihre Tätigkeit fortsetzen, die Entwicklung eigener Sendungen und deren Koordination mit den Programmabteilungen wird ebenfalls verstärkt von Taibon wahrgenommen. Seine Planungsverantwortung wird sich auch auf die Programmkoordination für die beiden Spartensender des ORF erstrecken. Der gebürtige Südtiroler hatte seine Tätigkeit im ORF in der Film- und Serienabteilung begonnen. Von 1997 bis 2007 war er Leiter der Programmplanung. 2009 kehrte er in diese Funktion zurück.
stats