Tageszeitung für Fortgeschrittene
 

Tageszeitung für Fortgeschrittene

Die „Wiener Zeitung“ erscheint mit 4. Oktober in neuem Layout – Werbekampagne von Schüller & Heise in Print, Radio und TV mit dem neuen Claim „Zeitung für Fortgeschrittene“.

„Das ist eine gemeinsame Anstrengung der gesamten Redaktion und unserer Art Direktion“, berichtet „Wiener Zeitung“ Chefredakteur Reinhard Göweil, seit Dezember 2009 im Amt: Mit Dienstag, 4. Oktober erscheint die „Wiener Zeitung“ in neuem, verschlanktem Layout. Bereits im März wurde der Online-Auftritt einer gründlichen Revision unterzogen, ursprünglich sollte das überarbeitete Layout zeitgleich erscheinen. Das verzögerte sich, „Unsere technischen Ressourcen sind beschränkt“, meint Göweil. Der Online-Auftritt sei auch gestalterisch unabhängig vom nunmehrigen Layout zu sehen - und zeitige bereits Nachfrage: 18 Prozent mehr Unique Clients auf den redaktionellen Sites erhebt die ÖWA Basic, macht Göweil aufmerksam.

Für die im Besitz der Republik und unter Herausgeberschaft des Bundeskanzleramts erscheinende „Wiener Zeitung“ entwickelte Art Director Kienzl ein luftiges, großzügiges Layoutkonzept: Hervorstechend ist neben der auf großzügige Formate setzenden Bildsprache die Headline-Schrift – Kienzl setzt als Titelschrift „Swift“ ein, eine Typo, „die keine andere Zeitung in Österreich verwendet“, sagt Göweil (und Assoziationen zum Guardian weckt).

Präzisiert wurde auch das „Lead“-Konzept mit den roten Punkten – maximal ein Marker leitet nun die Geschichten ein, Fact-Boxes beziehungsweise Service-Elemente werden grundsätzlich hinterlegt und damit vom journalitisch fomulierten Text abgehoben. Am Titel fällt das etwas verkleinerte Logo auf – mit einem freigestellten Foto als Anreisser oberhalb der verschmälerten „Skyline“. „Freisteller“ haben eigentlich in Qualitätszeitungen nichts verloren“, mahnt Göweil – das sei auch eine Ausnahme als Konzession an das Layout – und als Eye-Catcher gesetzt. Denn: „Wir verfolgen ein radikales Qualitätskonzept“, sagt Göweil. Präzise zum Anspruch, die „Wiener Zeitung“ „im Qualitätssegment ganz oben zu positionieren“ entwickelten Schüller Heise den Claim zur Werbelinie: „Tageszeitung für Fortgeschrittene“.

„Bei uns erfahren Sie, was ist. Und nicht, was Sie gerne hätten“ lautet die Copy in Anzeigen; ergänzt wird der von Schüller & Heise konzipierte Auftritt, der bis Jahresende die neu gestaltete „Wiener Zeitung“ im Lesermarkt positionieren soll, im Radio (mit Miguel Herz-Kestranek als Voice) und TV.
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