T-Mobile geht 2001 nicht mehr an die Börse
 

T-Mobile geht 2001 nicht mehr an die Börse

Die Deutsche Telekom wartet mit Börsengang der Mobilfunk-Tochter T-Mobile.

Die Handy-Sparte der deutschen Telekom soll wegen der anhaltend schwachen Marktsituation frühestens 2002 an den Markt gebracht werden. Dies meldete Reuters unter Berufung auf "Branchenkreise". Bereits einmal hatte die Telekom den ursprünglich für Herbst 2000 geplanten Börsengang von T-Mobile verschoben, da die Übernahme des US-Mobilfunkers VoiceStream anstand. Bis dato war kein neuer Termin für die Börsennotierung von T-Mobile genannt worden. Die internationale Mobilfunksparte T-Mobile International, unter deren Dach die Telekom all ihre Mobilfunk-Aktivitäten bündelt, ist nach Analysteneinschätzungen zwischen 70 und 80 Milliarden Euro wert. T-Mobile ist der zweitgrößte Mobilfunkanbieter in Europa nach Vodafone und zählte Ende Juni unter Berücksichtigung der Anteile an Minderheitsgesellschaften im Ausland weltweit 44 Millionen Kunden. In Österreich ist T-Mobile International mit seiner Tochter max.mobil vertreten.

(ap)

stats