Sunshine Radio erhält Wiener Privatradiofrequ...
 

Sunshine Radio erhält Wiener Privatradiofrequenz

Der Bundeskommunikationssenat (BKS) vergibt die Wiener Frequenz 98,3 MHz an die Sunshine Radio GmbH - Sender soll noch heuer starten.

Nach einem knapp zwei Jahre dauernden Tauziehen wurde heute, Donnerstag 28. Juni 2007, die Entscheidung über die Vergabe der Wiener Privatradiofrequenz 98,3 MHz zugunsten der Sunshine Radio GmbH, offiziell bekannt gemacht. Der Bewerber um Hauptgesellschafter Mathias Kamp hatte im vergangenen September den Zuschlag von der für die Frequenzvergabe zuständigen Medienbehörde KommAustria erhalten. Mindestens acht der 24 Mitbewerber legten in Folge Berufung beim BKS ein - der hat im bisher längsten Vergabeverfahren eine Entscheidung getroffen, die heute postalisch bei der Sunshine Radio GmbH eingetroffen ist. „Wir sind sehr erleichtert und stolz. Der BKS hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir sind höchst motiviert, der Stadt den Sender zu präsentieren, den sie verdient“, erklärt Kamp gegenüber horizont.at. Noch heuer wollen die Sunshine-Betreiber mit einer Mischung aus Soul-Funk und Black Music auf Sendung gehen. Die technische Reichweite der letzten freien Wiener Frequenz beträgt rund 1,7 Millionen Hörer. Ein Vollprogramm des neuen Senders soll spätestens Anfang 2008 on air gehen.



Das Programm umfasst ein größtenteils eigengestaltetes 24 Stunden Vollprogramm mit hohem Lokalbezug in einem Format, dessen grundsätzliche Musikausrichtung die Bereiche Black Music und Soul inklusive der diversen Subgenres (insbesondere Funk, Jazz, Hip-Hop, House, Dance und Drum & Bass) sind, für die Kernzielgruppe der urbanen 25- bis 49-Jährigen (bezeihungsweise die erweiterte Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen). Das Musikprogramm inkludiert einen hohen Anteil von in Österreich produzierter Musik und anlassgegebene Schwerpunkte zu bedeutenden lokalen Ereignissen. Anstelle des automatisierten Musikabspielens werden DJ’s eingesetzt und dadurch der „Club-Sound“ auf ein breitenwirksames Radio adaptiert. Insbesondere wird auch die sog. elektronische Musik einen Teil des Kerns des Musikprogramms bilden. Das Wortprogramm umfasst intensive lokale Berichterstattung, lokale Nachrichten und Servicemeldungen. Es werden eigenständige Sendungen produziert, die besonders auf die Interessen der Bevölkerung im Versorgungsgebiet Bedacht nehmen, wobei ein umfassender lokaler Bezug des Programmangebotes durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Kooperationspartnern gewährleistet wird.

(cc)


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