Südwind Magazin steigert Abos um 30 Prozent
 

Südwind Magazin steigert Abos um 30 Prozent

Südwind
Der Vorarlberger Richard Solder wurde im vergangenen Herbst Chefredakteur des Südwind Magazins.
Der Vorarlberger Richard Solder wurde im vergangenen Herbst Chefredakteur des Südwind Magazins.

Nach einem Finanzierungs-Stopp wurde dem Südwind Magazin Ende 2016 das Aus prognostiziert. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger.

Gekommen, um zu bleiben: Im vergangen Jahr verkündete die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ADA (Austrian Development Agency), mit Ende 2016 die finanzielle Unterstützung des "Südwind"-Magazins zu stoppen - von vielen Seiten wurde damit das Aus des Magazins befürchtet, das sich inhaltlich mit Entwicklungshilfe und -politik auseinandersetzt.

Doch das Team blieb stur und startete kurz darauf eine Petition, um den Fortbestand des Südwind-Magazins zu gewähren, welches seit 37 Jahre erscheint. Nun erscheint planmäßig das siebte Heft des 
Jahres 2017 - "Rettung ist in Sicht", heißt es in einer Presseaussendung.

Denn das Magazin hat nicht bloß überlebt, sondern konnte nun auch die Zahl der Abonnenten deutlich steigern:  1.200 neue Abos wurden 2017 abgeschlossen, eine Steigerung um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir sind noch da und wir sind gewachsen", sagt der 35-jährige Chefredakteur Richard Solder - und gibt sich weiterhin kämpferisch: "Um auch 2018 zehn Ausgaben produzieren zu können, brauchen wir noch 400 zusätzliche Abos. Und das schaffen wir!"
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