Studie: Verändertes Kaufverhalten der Österre...
 
Studie

Verändertes Kaufverhalten der Österreicher durch Pandemie

ibravery / adobe.stock.com

Im Rahmen einer KPMG-Studie, die Trends und Potenziale im E-Commerce aufzeigt, wurden 3.100 Konsumenten im DACH-Raum befragt, mehr als 1.000 davon aus Österreich.

In der aktuellen KPMG-Publikation "Online-Shopping: Einkaufsverhalten – wer kauft was, wann und wie" geben knapp 40 Prozent der DACH-Befragten an, dass sie mehr Online-Einkäufe tätigen, weil sie ihre Kontakte auf das Nötigste beschränken möchten. Etwa jeder Dritte Konsument kauft unter anderem deshalb verstärkt im Internet ein, weil ihm die Hygienebestimmungen den Spaß am Shoppen verderben. Darüber hinaus sieht jeder Vierte, dass aus der Not heraus anstatt aus eigener Überzeugung eine Veränderung stattgefunden hat.

"Die kurzfristigen Beweggründe der Konsumenten aufgrund von Covid-19 bewirken langfristige Veränderungen für den Online-Handel", erklärt Peter Humer, Head of Retail & Consumer Markets bei KPMG in Österreich. "Der 'traditionelle' Online-Warenkorb hat sich verändert. Neue Warengruppen – wie zum Beispiel Lebensmittel – sind nun stärker vertreten. Auch die Zusammensetzung der Warenkörbe entwickelt sich ständig weiter: Bücher gemeinsam mit Elektrogeräten und Lebensmitteln – der Online-Shopper kauft nicht nach Produktkategorien, sondern mixt."

Die Studie liefert dazu Ergebnisse zu vier unterschiedlichen Altersgruppen: der Generation Z (18–24 Jahre), Millennials (25–39 Jahre), Generation X (40–55 Jahre) und Babyboomer (56–89 Jahre). Ein Drittel der österreichischen Generation Z gab an, mehr als 60 Prozent ihrer Einkäufe online zu erledigen. Auch die Millennials shoppen genauso viel online wie die Generation Z: 33 Prozent der befragten 25–39-Jährigen tätigt mehr als 60 Prozent ihrer Einkäufe online. Diese beiden Generationen sind es auch, die immer seltener die Website der Shopping-Portale nutzen: Bereits die Hälfte verwendet für Online-Einkäufe lieber Apps. "Das Produkt kommt zu den Kunden – und nicht die Kunden zum Produkt. Dieser Umstand ist für jüngere Konsumenten – insbesondere die Generation Z – bereits Realität", sagt KPMG Partner Peter Humer. Die ganze Studie zum Nachlesen gibt es unter https://bit.ly/3n2hoEB.

stats