Studie: Kreativwirtschaft im Burgenland
 

Studie: Kreativwirtschaft im Burgenland

Das Kulturreferat der Landesregierung legt eine umfassende Basiserhebung zur wirtschaftlichen Bedeutung der Kreativwirtschaft vor.

Die burgenländische Landesregierung hat erstmals in Österreich eine regionale Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Kreativwirtschaft vorgelegt. Der im Rahmen der Studie analysierte Kultursektor beinhaltet neben den klassischen Beschäftigungsfeldern im Kulturbereich (Musikwesen, Galerien, Verlage, etc.) auch all jene Tätigkeitsbereiche, die mit der "Herstellung, Distribution und Konsumation von Produkten mit hohem Symbolcharakter" beschäftigt sind. Entsprechend dieser Definition zählen Kinos, Diskotheken ebenso zum kulturellen Sektor wie Multimedia-Designer oder Unterhaltungsparks. Nicht eigens ausgewiesen, aber im Kernbereich der so genannten "Kreativwirtschaft" subsumiert sind auch Werbeagenturen und Grafikdesign-Büros. Sie zählen zu jenen 27 Prozent, die zum Segment der Kreation/Produktion zugeordnet werden und über einen Eigenwirtschaftlichkeitsanteil von mehr als 50 Prozent verfügen. Insgesamt sind es im Burgenland 3.900 Menschen, die in rund 2.200 Unternehmen der unterschiedlichsten Betriebsstruktur "im kulturell-kreativen Bereich" tätig sind. Das entspricht 4,2 Prozent aller Erwerbstätigen im Burgenland.

Nähere Informationen: Kreativwirtschaft Burgenland

(spr)

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