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Streit zwischen ARD und Kirch um Bundesliga eskaliert

Der Streit um die Kurzberichterstattung über die deutsche Fußball-Bundesliga droht zum Skandal zu werden.

Der Streit um die Kurzberichterstattung über die deutsche Fußball-Bundesliga droht zum Skandal zu werden. Die drei Erstliga-Vereine Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen teilten mit, dass sie am kommenden Samstag, dem ersten Spieltag der neuen Saison, der ARD den Zutritt zu ihren Stadien verweigern wollen. Die Vereine verweisen auf die übergeordnete Veranstalterrolle des Liga-Verbandes, an den "kein Antrag seitens der ARD zur Kurzberichterstattung vom ersten Spieltag ergangen" sei. Zudem halte sich die ARD mit ihrem Antrag nicht an den bestehenden Vertrag mit der ISPR, die die Fußballrechte für die Kirch-Gruppe verwaltet. Auch weise die Zahl der angemeldeten Kamera-Teams und Übertragungswagen darauf hin, dass es sich nicht auf eine reine Kurzberichterstattung handeln könne. Die ARD droht, wenn Kirch nicht auf sie zukäme, müsse man zu juristischen Schritten greifen und vorm Bundesverfassungsgericht auf das bestätigte Recht der Kurzberichterstattung pochen. Zudem stehe auch die Möglichkeit einer Einstweiligen Verfügung zur Debatte, die man beim Landgericht München in den nächsten Tagen einreichen würde. (gk)

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