'Stolze Linzer' im Rampenlicht
 

'Stolze Linzer' im Rampenlicht

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HORIZONT-Serie zu den zum Medien-Zukunftspreis 2014 eingereichten Projekten: Gino Cuturi (OÖ Nachrichten und Wimmer Medien) über persönlichen Lokaljournalismus und Kommunikations-Synergien

HORIZONT: Bitte erklären Sie das Wesentliche Ihres Projekts.


Gino Cuturi: Mit dem Projekt „Stolze Linzer“ zeigen wir, dass wir nicht nur Zeitung für die Menschen, sondern auch mit den Menschen machen. Durch die lokale Ausrichtung der OÖ Nachrichten konnte ungemein in die Tiefe gegangen werden, persönlicher war Lokaljournalismus noch nie. Das Besondere am Projekt war die abteilungsübergreifende und crossmediale Durchführung. Synergien im Haus wurden dabei optimal ausgenutzt und alle Kanäle – ob Print, Online, Social Media, Außenwerbung oder Events – genau aufeinander ­abgestimmt, um den Leser in seiner ­Lebenswelt zu erreichen.


HORIZONT: Was kann die Branche von Ihrem Projekt Zukunftsweisendes mitnehmen?


Cuturi: Das Wesentlichste an dem Projekt war die Entscheidung, die Menschen und ihre Geschichten bewusst in den Mittelpunkt zu stellen, und so unsere Position als Oberösterreichs Nummer eins im Lokaljournalismus zu stärken. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt für den Erfolg dieses Projekts war die enge Zusammenarbeit aller Abteilungen. Redaktion, Logistik, Anzeigenverkauf, Marketing und Vertrieb – alle waren involviert. Bei den vielfältigen Möglichkeiten, die man als Medienhaus nutzen kann, um mit den Lesern in Kontakt zu treten, ist es das Um und Auf, abteilungsübergreifend zu arbeiten, um Kommunikations-Synergien optimal ausnutzen zu können.


HORIZONT: Wie geht es mit Ihrem Projekt weiter? Was sind die nächsten Schritte?


Cuturi: Aufgrund der Erfolge, die wir durch „Stolze Linzer“ verzeichnen konnten, wie zum Beispiel die tollen Leser-Feedbacks zur Berichterstattung, den Imageaufbau und die Aboverkäufe, haben wir natürlich vor, das Projekt weiterzuführen und vor allem weiterzuentwickeln. Was uns dabei genau vorschwebt, soll aber noch eine Überraschung bleiben.

Weitere Artikel und Interviews rund um den Medienzukunftspreis des Manstein Verlags gibt es hier.
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