Stefan Aust gibt seine „Woche“ nicht auf
 

Stefan Aust gibt seine „Woche“ nicht auf

Der Ex-Spiegel-Chef Stefan Aust ist zuversichtlich, sein neues Zeitschriftenobjekt doch noch auf den Markt zu bekommen.

Der Medienunternehmer Stefan Aust ist sehr zuversichtlich, die von ihm entwickelte Zeitschrift „Woche“ doch noch auf den Markt zu bekommen. „Wenn man so was mal entwickelt hat, schmeißt man das nicht weg“, sagte Aust der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit". Auf die Frage, ob er nach Absagen der WAZ-Gruppe und des Springer-Verlages einen neuen Investor habe, betonte Aust: „Sie können davon ausgehen, dass wir das hinkriegen.“ Aust hatte das multimediale Zeitschriftenprojekt im Auftrag der WAZ entwickelt. Nach der Absage waren die Rechte an dem Blatt an Aust übergegangen. 

Aust geht bei dem Projekt auch von einer Zusammenarbeit mit dem Nachrichtensender N24 aus, bei dem er vor wenigen Wochen als Miteigentümer eingestiegen war. Für die „Woche“ sei ein starker Online-Auftritt geplant, es sei ein Hybridprojekt zwischen Print und Bewegtbild. „Ein Fernsehsender ist da die ideale Ergänzung“, sagte Aust. Auch für das iPad von Apple hat Aust schon eine Version erstellen lassen. „Weltweit ist es das am weitesten fortgeschrittene Projekt, das meinten auch die Apple-Leute“, so Aust.
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