Statement: VÖZ fordert 'saubere Umsetzung' vo...
 
Statement

VÖZ fordert 'saubere Umsetzung' von Urheberrechtsnovelle und Leistungsschutzrecht

VÖZ
Gerald Grünberger, VÖZ-Geschäftsführer
Gerald Grünberger, VÖZ-Geschäftsführer

Der Online-Riese Google hat Verhandlungen mit österreichischen Verlagen aufgenommen, der HORIZONT berichtete. Der Verband Österreichischer Zeitungen bezieht dazu nun Stellung.

In einer Aussendung des VÖZ hieß es, man nehme "verwundert" die Nachricht zu Kenntnis, "wonach einzelne Suchmaschinenbetreiber, um der Urheberrechtsnovelle zu entsprechen, Vertragsabschlüsse einfordern und andernfalls ab 1. April die Anzeige von erweiterten Nachrichtenvorschauen einschränken würden".


Der VÖZ sei an "einer sauberen Umsetzung der Urheberrechtsnovelle sowie des damit verbundenen Leistungsschutzrechts interessiert". In den kommenden Wochen werden man "die grundlegenden Entscheidungen dazu treffen", äußert sich VÖZ-Präsident Markus Mair in einer ersten Reaktion auf die Ankündigungen. "Für uns steht jedoch fest, dass das Leistungsschutzrecht, das gegen viele Widerstände erkämpft worden ist, ein wesentlicher Bestandteil der Refinanzierung von Medienhäusern verlegerischer Herkunft bleiben muss."

Ultimaten wenig nachvollziehbar

Weiters verweist Geschäftsführer Gerald Grünberger in der Aussendung darauf, dass der VÖZ "die Aktivitäten von marktbeherrschenden Onlinediensten in Zusammenhang mit dem Leistungsschutzrecht aufmerksam verfolgt". "Als Verband, der die Interessen österreichischer Zeitungsverlage auch hinsichtlich ihrer Onlineportale vertritt, beobachten wir das Verhalten der Global Player genau. Wo erforderlich, veranlassen wir auch Überprüfungen durch die Bundeswettbewerbsbehörde", kommentiert Grünberger abschließend.

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