Starker Start für "2 Minuten 2 Millionen"
 

Starker Start für "2 Minuten 2 Millionen"

Gerry Frank Photography 2015
Das Start-up Freemotion hat 300.000 Euro von Hans Peter Haselsteiner erhalten.
Das Start-up Freemotion hat 300.000 Euro von Hans Peter Haselsteiner erhalten.

Die erste Folge der dritten Staffel hat am Dienstagabend Marktanteile deutlich über dem Senderschnitt erzielt.

Dass Puls 4 die Start-up-Show "2 Minuten 2 Millionen" nach der ersten Staffel verlängert hat, war eigentlich eine Überraschung. Mit nur durchschnittlich 3,6 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen war die Show 2014 eigentlich kein Erfolg. Doch beim Sender hatte man einen langen Atem und wurde schon mit der zweiten Staffel belohnt: Mit durchschnittlich 5,8 Prozent Marktanteil lag diese schon über dem Senderschnitt. 

Am Dienstagabend ist nun die dritte Staffel gestartet und hatte nicht die allerbesten Voraussetzungen. Die ersten beiden Staffeln waren noch donnerstags zu sehen. Das geht nun nicht mehr, weil Puls 4 dort die Europa League zeigt. Auch andere Shows ("Austrias Next Topmodel", "Bist du deppert!") mussten daher auf den Dienstag ausweichen. Doch Hans Peter Haselsteiner und seine Co-Investoren zeigten sich vom neuen Sendeplatz reichlich unbeeindruckt und legten im Vergleich zu den Vorjahren sogar noch zu. 

Die erste Folge der neuen Staffel erreichte im Schnitt 148.000 Zuschauer, 84.000 davon waren zwischen 12 und 49 Jahre alt. In der Zielgruppe entsprach das sehr guten 7,8 Prozent Marktanteil. Normalerweise kommt Puls 4 auf etwa 4,0 Prozent. "2 Minuten 2 Millionen" lag also deutlich über dem Senderschnitt. In der Spitze sahen laut Senderangaben sogar bis zu 189.000 Menschen zu. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Puls 4 die Reichweite der Auftaktsendung um etwa 66 Prozent steigern. 

Breitenecker: "Hochqualitatives Public Value Format"



Insgesamt 1,1 Millionen Euro wurden in der ersten Sendung investiert. In sieben weiteren Folgen werden sich nun viele weitere Start-ups um die Gelder der Investoren bemühen. Markus Breitenecker, Geschäftsführer ProSiebenSat.1 Puls 4, sagt: "Ich bin stolz darauf, dass es meinem Programmteam gelungen ist, ein hochqualitatives Public Value Format in der Primetime zu etablieren, dass so großen Anklang bei unseren Zusehern findet." 

Auch für ATV lief es gut



Aber auch ATV erzielte am Dienstag gute Quoten zur Primetime: "Der große Österreich-Test" mit Andreas Moravec erreichte zur besten Sendezeit 95.000 Zuschauer ab zwölf Jahren. Bei den werberelevanten 12- bis 49-Jährigen reichte das für gute 5,2 Prozent. Damit lag auch ATV über den Werten, die man normalerweise einfährt. 
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