Standort-Projekt des ORF: Ingenieursbüro künd...
 

Standort-Projekt des ORF: Ingenieursbüro kündigt Vertrag auf

ORF/Thomas Ramstorfer
Wie es mit dem Standort-Projekt des ORF weitergeht, wird sich frühestens zu Jahresende zeigen.
Wie es mit dem Standort-Projekt des ORF weitergeht, wird sich frühestens zu Jahresende zeigen.

Als Grund für die Kündigung wurden offene Nachforderungen genannt, die der ORF nicht zu begleichen bereit ist.

Die Geschichte rund um das Standort-Projekt des ORF dreht sich weiter: Den Auftrag zur Generalplanung für den Umbau hat der ORF vor gut drei Jahren an Vasko und Partner vergeben - nun zieht sich das Ingenieursbüro zurück, wie die Kronen Zeitung in ihrer Freitagsausgabe berichtet. Der ORF sei indessen dabei, rechtliche Schritte zu prüfen.

Vasko und Partner hat den Vertrag einseitig gekündigt. Als Grund für die Kündigung wurden offene Nachforderungen genannt, die der ORF nicht zu begleichen bereit ist. Aus Sicht des ORF seien diese "völlig ungerechtfertigt und in nicht nachvollziehbarer Höhe", berichtet die Krone. Wie der Standard berichtet, soll sich die Nachforderungen auf drei bis vier Millionen Euro belaufen. Der ORF werde die Kündigung nicht akzeptieren und den Forderungen auch nicht nachgeben, sondern den Sachverhalt "rechtlich prüfen und klären".

Wie es mit dem Standort-Projekt des ORF weitergeht, wird sich frühestens zu Jahresende zeigen. Status quo: Nach wie vor wartet man auf die Flächenwidmung für den Zubau. Sollte man die Genehmigung bis Jahresende nicht bekommen, "bekommen wir sie auch später nicht" und "derzeit sieht es nicht so aus, als würde diese zeitnah erfolgen", meinte Generaldirektor Alexander Wrabetz im Rahmen der letzten Stiftungsratssitzung zu Journalisten (HORIZONT berichtete). Daher arbeitet er bereits am "Plan B" - vorgelegt werden würde dieser im 1. Quartal nächsten Jahres.

(red)
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