Spiegel-Verlag kündigt 35 Mitarbeiter
 

Spiegel-Verlag kündigt 35 Mitarbeiter

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Die Geschäftsführung und der Betriebsrat haben sich, laut meedia.de, vergangene Woche auf einen Sozialplan geeinigt, der vorsieht, dass Gekündigte ca. 1,3 Monatsgehälter als Abfindung erhalten sollen.
Die Geschäftsführung und der Betriebsrat haben sich, laut meedia.de, vergangene Woche auf einen Sozialplan geeinigt, der vorsieht, dass Gekündigte ca. 1,3 Monatsgehälter als Abfindung erhalten sollen.

Das Hamburger Medienhaus wird erstmals Mitarbeiter betriebsbedingt kündigen. Davon betroffen sind 35 Arbeitnehmer ausschließlich auf Verlagsseite.

Der Spiegel-Verlag muss betriebsbedingt 35 Mitarbeiter entlassen. Wie meedia.de berichtet, bestätigt dies eine Firmensprecherin gegenüber dem Medium. Wie meedia.de erfuhr, sollen erst im Laufe des nächsten Jahres die meisten Entlassungen vonstattengehen. Dass die Kündigungen bis 2017 dauern, liegt an geplanten Umstrukturierungen von Teilbereichen, beispielsweise Vermarktung und Vertrieb.

Sozialplan liegt vor

Die Geschäftsführung und der Betriebsrat haben sich, laut meedia.de, vergangene Woche auf einen Sozialplan geeinigt, der vorsieht, dass Gekündigte ca. 1,3 Monatsgehälter als Abfindung erhalten sollen.

„Agenda 2018“

Der Spiegel-Verlag hat Mitte 2015 auch eine „Agenda 2018“ angekündigt, mit der sinkende Umsätze bekämpft und neue Leser gewonnen werden sollen. Im Zuge dieses Plans sollten, laut meedia.de, 149 von 727 Stellen abgebaut werden. Davon entfielen rund 35 Vollzeitstellen auf die Redaktion, 14 auf die Dokumentation und 100 auf den Verlag. Inzwischen sind mehr als 110 Arbeitnehmer bereits freiwillig ausgeschieden.
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