Sparpaket bei "Presse" und "WiBlatt"
 

Sparpaket bei "Presse" und "WiBlatt"

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Mitarbeiterinformationen in beiden Häusern am Dienstag und Mittwoch angesetzt - Bei "Presse" größerer Teil der Einsparungen: 30 Personen als geschätzer Abgang

Bei "Presse" und "WirtschaftsBlatt" sind dem Vernehmen nach am Dienstag und Mittwoch harte Sparmaßnahmen verkündet worden. Laut etat.at hat die gemeinsame Geschäftsführung, bestehend aus Michael Tillian und Herwig Langanger vor, 30 Prozent beim "Wirtschaftsblatt" zu holen. Den Rest soll die "Presse" sparen. Früher kolportiertes Sparziel waren 3,5 Millionen Euro für beide Häuser, etat.at berichtete nun von fünf Millionen Euro. Bestätigungen bei den Zeitungen und der Styria Media Group waren auf Anfrage von HORIZONT online nicht zu erhalten.

Dem Unternehmen nahe stehende Quellen schätzten den Personalabgang bei der "Presse" gegenüber HORIZONT online auf rund 30 Personen. Dort war für 11.00 Uhr eine Mitarbeiterinformation angesetzt. Beim "WirtschaftsBlatt", dessen Belegschaft in den vergangenen Jahren von rund 150 auf knapp hundert Mitarbeiter reduziert worden war, soll hingegen nur eine Handvoll Mitarbeiter gehen.

Laut etat.at wird die Beilage "Investor" statt 40- nur noch 13 Mal im Jahr erscheinen. Zwischen Weihnachten und 6. Jänner könnte das "WirtschaftsBlatt" pausieren.
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