Soravia testet Blickverhalten bei Megaboards
 

Soravia testet Blickverhalten bei Megaboards

Erstmals in Österreich wurden im Auftrag der Werbeplakat Soravia GesmbH "Auswirkungen von Werbeflächen auf das Blick- und Fahrverhalten" vom Ludwig-Boltzmann-Institut (LBI) untersucht.

Erstmals in Österreich wurden im Auftrag der Werbeplakat Soravia GesmbH "Auswirkungen von Werbeflächen auf das Blick- und Fahrverhalten" vom Ludwig-Boltzmann-Institut (LBI) untersucht. Technisches Kernstück der Studie sind zwei auf einem Helm installierte Kameras von Testpersonen, die sowohl einen Großteil des Gesichtsfeldes als auch die Bewegungen des rechten Auges aufzeichnen. Das Ergebnis ist ein Datenprotokoll, welches genau aufzeigt, wohin der Fahrer geblickt hat und wie lange.


Aus den Blickdiagrammen wurde ermittelt, dass der durchschnittliche Fahrer zweimal ca. eine halbe Sekunde lang zur Werbefläche blickt.

Längere Blickbindung bedeutet, dass sich der Fahrer länger als nötig von der Navigation ablenken lässt, woraus man schließen kann, daß die Inhalte zu kompliziert oder die Schriften zu klein sind. Weiters wurde festgestellt, dass bei Dunkelheit beleuchtete oder senkrecht zur Straße stehende Werbeflächen eine bessere Auffälligkeit aufweisen. In Hinblick auf die Verkehrssicherheit wurden die untersuchten Werbeflächen als unbedenklich eingestuft.

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