Solidarität im Coronajahr: 'Licht ins Dunkel'...
 
Solidarität im Coronajahr

'Licht ins Dunkel' bricht Spendenrekord

ORF/Roman Zach-Kiesling

Mit einer Steigerung um 3,7 Millionen Euro wurde ein Rekord-Spendenergebnis von 20,5 Millionen Euro im 'Licht ins Dunkel'-Geschäftsjahr 2020/2021 erzielt.

Die 48. Aktion von „Licht ins Dunkel“ war von der Corona-Pandemie stark geprägt. Die Österreicher spendeten dennoch oder gerade deswegen noch mehr als in den Jahren zuvor. Über den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds konnte 4.545 Familien und 14.299 Kindern geholfen und in ganz Österreich mehr als 400 Sozial- und Behindertenprojekte unterstützt werden, wie der ORF nun in einer Aussendung bekannt gab. Das Gesamtspendenvolumen der Aktion seit 1973 beträgt insgesamt mehr als 340 Millionen Euro.

Die Corona-Pandemie habe großes Leid gebracht, aber sich keineswegs negativ auf das Spendenergebnis ausgewirkt, resümiert ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. „Denn für die Österreicherinnen und Österreicher zählen Zusammenhalt und Solidarität gerade in Krisenzeiten. ,Licht ins Dunkel‘ als vertrauenswürdige Hilfsaktion ist wichtiger denn je für jene Menschen, die helfen wollen.“

Erstmals seit 2007 präsentierte sich „Licht ins Dunkel“ überdies wieder im Hauptabend: Mit einem TV-Gala-Abend am 25. November 2020, der live im Studio und unter Sicherheitsvorkehrungen und ohne Publikum stattfand, konnte ein Spendenergebnis von 2,5 Millionen Euro erzielt werden.

Auch die 2020 erstmals im November und Dezember organisierten „Licht ins Dunkel“-Musikwunschtage, an denen Musikwünsche der Hörer gegen eine Spendenzusage erfüllt wurden, sei ein voller Erfolg der ORF-Landesstudios gewesen und brachten 291.006 Euro ein. Ebenfalls zum ersten Mal fand die „24 Stunden Rad Challenge“ im Wiener Funkhaus statt, bei der vier Promis jeweils eine Stunde auf einem Spinning Bike für Menschen mit Behinderung und Familien in Not um die Wette radelten. Insgesamt wurden bei dieser sportlichen Aktion etwa 150.000 Euro gespendet.
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