"SoKo Donau" feiert 200. Folge
 
Robin Consult/Lepsifoto
Lilian Klebow ist seit Anfang Teil der Serie, Stefan Jürgens "erst" seit 2007.
Lilian Klebow ist seit Anfang Teil der Serie, Stefan Jürgens "erst" seit 2007.

Auf 200 Folgen über 13 Jahre hinweg kann die TV-Serie "SoKo Donau" bereits zurückblicken - ein Grund zum Feiern nicht nur für die Serienverantwortlichen und den ORF, sondern auch für den Filmfonds Wien und die Wiener Politik.

Dass mit der Jubiläumsfolge "Dünne Luft" bereits die 200. Folge seit dem Start im Jahr 2005 abgedreht wurde, war Anlass für eine Feierstunde auf dem Set am Wiener Handelskai. Unter Gratulanten waren neben Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler auch ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner und Gerlinde Seitner, Geschäftsführerin des Filmfonds Wien. Als Gastgeber fungierte Satel-Film-Geschäftsführer Heinrich Ambrosch.

Ludwig verwies auf die Austrahlung der Serie, die im Ausland unter "SoKo Wien" firmiert, in über 20 Ländern, womit sie ein "toller Botschafter von Wien in der Welt" sei. Kaup-Hasler unterstrich ebenso, dass "Millionen Zuseher den besonderen Charme dieser Erfolgsserie zu schätzen wissen. Die Wiener Tourismusbranche sowieso!" Seitner betonte die wirtschaftlichen Impulse mit "durchschnittlich 1000 Prozent Wirtschaftseffekt". Die Serie habe "beachtliche Effekte für den Standort" gebracht: "Fast 54 Millionen Euro an Produktionsvolumen flossen in diesem Zeitraum in die Wiener Filmbranche". Die Serie stärke "Wien als Drehort, fördert die kontinuierliche Beschäftigung der Filmschaffenden und trägt dadurch besonders nachhaltig zur Entwicklung Wiens als Filmstandort bei". Zechner sprach davon, dass die Serie "unverzichtbarer Bestandteil des ORF-Krimi-Angebots geworden" sei.

"Nur mit einem eingespielten Team zu stemmen"

Ambrosch gab die Komplimente an die Beteiligten weiter: „Eine Serie 14 Staffeln lang auf Erfolgskurs zu halten, ist nur mit einem eingespielten und kreativen Team zu stemmen. Das beginnt mit der Entwicklung der Story, einer treffsicheren Besetzung der Rollen und einer Storyline, mit der sich die Zuseher auf der ganzen Welt identifizieren können." Ambrosch, Präsident des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten AAFP, ist mit der 1971 gegründeten Satel-Film seit jeher für TV-Longseller gut, etwa „Kottan ermittelt“, „Schlosshotel Orth" und die “Piefke Saga” und die Krimiserie „SOKO Donau“.

Gesendet werden die 16 Fälle der 14. Staffel ab dem 13. November, jeweils Dienstag um 20.15 Uhr auf ORFeins. In Österreich und Deutschland (ZDF) verfolgen pro Folge regelmäßig 4,5 Millionen Zuschauer die Krimiserie. Gedreht wird ausschließlich vor heimischer Kulisse, unter anderem in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Die 14. Staffel ist eine Produktion von Satel Film in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, den Ländern Oberösterreich und Niederösterreich sowie von Cinestyria Filmcommission and Fonds und der Filmcommission Graz.

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