SMS im deutschen Festnetz
 

SMS im deutschen Festnetz

Computerstimme liest Textnachrichten vor. Start in Österreich ist noch ungewiss.

Computerstimme liest Textnachrichten vor.

Der Erfolg des ursprünglich für den Business-Bereich konzipierten Short-Message-Service (SMS) hat die Erwartungen des größten Optimisten weit übertroffen. Nun wollen die deutschen Mobilfunkunternehmen E-Plus, D2-Vodafone und T-Mobil diesen Erfolg im Festnetz wiederholen und bieten die beliebten Handy-Kurzmitteilungen auch fürs Festnetz an. Wie funktionierts? Wird eine SMS an ein nicht SMS-fähiges Endgerät geschickt, liest ein Sprachcomputer die Nachricht automatisch vor. Ist der Adressat nicht erreichbar, so versucht das Service, die Nachricht stündlich zuzustellen. Nach 48 Stunden wird das SMS gelöscht. Der Dienst soll pro Textnachricht zwischen einem und 2,80 Schilling kosten und auch zusammen mit einem Fax-Gerät funktionieren.

In Europas Handy-Land Nummer eins, Österreich, gibt es ein solches Service bis dato nicht. Sigrid Bachinger vom Marktführer Mobilkom: "Das Service wird bei uns im Haus erst evaluiert. Wann wir ein solches anbieten, kann ich Ihnen derzeit nicht sagen."

(rs)

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