Sky steigert Umsatz und Gewinn
 
Sky/Andreas Hoffmann
Der Sky Deutschland-Unternehmenssitz in Unterföhring.
Der Sky Deutschland-Unternehmenssitz in Unterföhring.

Plus 18 Prozent Nettogewinn im Mutterkonzern; Deutschland und Österreich steigern Umsatz und Kunden.

Inmitten des Wettbietens zwischen US-Kabelgigant Comcast und 21st Century Fox um die Übernahme des TV-Konzerns Sky legt dieser gute Geschäftszahlen vor: Die Anzahl der zahlenden Kunden stieg um mehr als 500.000 auf rund 23 Millionen. Diese Zahlen teilte der Konzern am Donnerstag in London für das im Juni geendete Geschäftsjahr 2017/18 mit. Dabei erzielte der Konzern einen Umsatz von 13,6 Milliarden Pfund (15,3 Milliarden Euro), ein Plus von fünf Prozent. Der Nettogewinn stieg um 18 Prozent auf 815 Millionen Pfund.

Deutschland und Österreich galten dabei als Treiber, auch weil der Umsatz pro Kunde durch die Fokussierung auf Vollzahler-Abos stieg. Rund 200.000 Nutzer kamen in den beiden Märkten hinzu. Der Gesamtumsatz des deutschen Konzerns stieg um sechs Prozent auf 2,28 Milliarden Euro. Das Ebitda sank allerdings auf 134 Millionen Euro, begründet durch 173 Millionen Euro an Mehrkosten für den Erwerb der immer teurer werdenden Fußball-Bundesliga-Rechte, so das Unternehmen.

Im Zuge der Veröffentlichung der Konzernzahlen legte Sky auch die erste Bilanz des im Frühjahr vorgestellten neuen Produkts Sky Q vor. Laut einer Aussendung nutzen in Deutschland und Österreich bereits über eine Million Kunden diesen Service. Sebastian Hauptmann, Executive Vice President Operations bei Sky Deutschland: „Das ist ein großartiger Meilenstein, der für uns großer Ansporn ist, auch in Zukunft die Wünsche unserer Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und viele weitere wegweisende Innovationen einzuführen." Hauptmann kündigte zudem für die nächsten Monate Neuheiten wie die Sky Soundbox, die Sprachsteuerung für Sky Q und die Netflix-Integration an.

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